Bund der Tiroler Schützenkompanien    • Brixner Straße 2/1    • A-6020 Innsbruck    
Email schreiben  |  Impressum  |  Kontakt   
BTSK - Bund
67. Bataillonsfest des Schützenbataillons Ötztal in Sölden
08:00 Schützenfest der Talschaft Landeck in Schönwies
19:00 Bataillonsschützenfest des Bataillons Stubai in Fulpmes
08:30 40 Jahre Wiedergründung St. Pankratz
18:00 170 Jahre SK Roppen & 1. Marketenderinnentreffen
19. März - Fest unseres Landespatrons
Druckansicht öffnen
 (c) katholisch.de
Jedes Jahr am 19. März feiern wir Tiroler den Josefitag, zur Erinnerung an unseren Landespatron, dem heiligen Josef.
Natürlich gedenken nicht nur wir am 19. März dem Bräutigam der Gottesmutter. In der Schweiz nennt man diesen Tag beispielsweise "Seppitag", er ist ein gesetzlicher Feiertag im Fürstentum Liechtenstein, in Costa Rica, Kolumbien und Spanien.

Doch wer war dieser Josef aus Nazareth genau?

In vielen christlichen Darstellungen trat Josef oft nur als unbedeutende Randfigur auf oder fehlte in etlichen Szenen ganz. In den Vordergrund trat Josef allerdings wenn es darum ging, dass Jesus aus dem Geschlecht Davids stammt. Denn obwohl Josef bei Jesu Geburt schon sehr betagt gewesen sein soll und sich eigentlich schon vorher von Maria trennen wollte, blieb er nach dem Besuch des Engels doch bei ihr und war Jesus ein guter Vater. Letztmalig wird von ihm in der Bibel berichtet, als er mit Maria und dem 12-jährigen Jesus zu Ostern eine Pilgerreise nach Jerusalem unternimmt.
meinbezirk.at / Heiliger Josef
 
Im Mittelalter entwickelte sich eine besondere Josefsverehrung - 1870 erklärte Papst Pius IX den heiligen Josef schließlich zum Schutzpatron der ganzen Kirche. Die Habsburger machten ihn gar zu ihrem Hausheiligen und in Italien wird am 19. März sogar der Vatertag gefeiert.

Der Name "Josef" war schon immer ein viel verbreiteter Vorname und erfreut sich auch heute noch - oder wieder - großer Beliebtheit.

Da der heilige Josef der Bibel nach den Beruf des Zimmermanns ausgeübt hat, ist er heute der Patron der Arbeiter, insbesondere der Handwerker und hier vor allem der Zimmerleute und Schreiner. Auf Abbildungen wird er deshalb oft mit einem Winkelmaß dargestellt.
Er gilt aber auch als Schutzpatron der Ehe und wird dann mit einer Taube oder Lilie - als Zeichen der Reinheit - gezeigt.
burggrafenamt-online.eu / Heiliger Josef / Zum Vergrößern auf das Bild klicken
 
Früher schenkte man deshalb zu Josefi den Mädchen Blumenkränze und frisch Verheiratete zogen sich Josefsringe über die Finger.
 
Autor: Mair Martina
2846564