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Abschlussbericht 24. Alpenregionstreffen der Schützen 2016 in Waakirchen
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 (c) Gebirgsschützen Waakirchen
Organisation Alpenregionstreffen 2016 Waakirchen:
Hauptmann Martin Beilhack und Oberleutnant Herbert Stubenrauch mit weiteren 10 Schützenkameraden im Festausschuss
Samstag, 2. Juli 2016 
Festakt am Oberländerdenkmal
  • ca. 18:15 Uhr Abmarsch zum Festakt ans Oberländerdenkmal
  • nach Kommando durch Hauptmann M. Beilhack erfolgt Serenade (2 Musikstücke, verkürzt) durch die Knappenkapelle Marienstein-Waakirchen
  • Auf Kommando von Hauptmann M. Beilhack erfolgt die Übergabe der Alpenregionsfahne durch die Ehrenkompanie Niederdorf an sechs Schützen der Waakirchner Kompanie
  • Es folgt die Fahnenhissung mit Begleitung des Trommlerzuges der Waakirchner Kompanie
  • Nach Fahnenhissung kirchliches Heldengedenken durch Pfarrer Karl Hofherr und Prälat Josef Obermaier
  • Kranzniederlegung
  • Zu dem Lied "Ich hatte einen Kameraden" dreifacher Ehrensalut des Salutzuges der Gebirgsschützenkompanie Waakirchen
  • Im Anschluss Grußwort von Waakirchens Bürgermeister Sepp Hartl
Auf Grund der schlechten Witterung wurde das Programm gekürzt, keine weiteren Grußworte und keine Bundeshymnen. Vorzeitiger Rückmarsch zum Festzelt I.

Festsonntag, 3. Juli 2016
Festgottesdienst, Festumzug und Festzeltbetrieb


Nach dem Eintreffen der Kompanien am Festplatz (ab 07:30 Uhr):
  • Verpflegung der Kompanien in beiden Festzelten
  • Einzug der Geistlichkeit
  • Begrüßung durch den Landeshauptmann Karl Steininger
  • 09:30 Uhr Festgottesdienst zelebriert durch SE Kardinal Reinhard Marx
  • Kommando zur Wandlung Gauhauptmann Robert Stumbaum
  • Kommando zum Ehrensalut für die Ehrenkompanien GHptm. Robert Stumbaum (jeweils 1 Schuss da nur Einzellader) für: Schützenkompanie Telve / Welschtirol, Schützenkompanie Niederdorf / Südtirol, Schützenkompanie Uderns / Nordtirol
Nach dem Ende des Gottesdienstes:
  • Grußwort der Tiroler Schützenbünde durch den Welschtiroler Landeskommandanten Major Paola Dalprà
  • Grußwort in Vertretung des Ministerpräsidenten durch Staatsministerin Ilse Aigner
  • Ehrungen durch den Tiroler Landeskommandanten Major Mag. Fritz Tiefenthaler mit den Landeskommandanten Paolo Dalprà / Welschtirol, Major Elmar Thaler / Südtirol und Landeshauptmann Karl Steininger / Bayern
  • Tiroler Landeshymne
  • Hauptmann Robert Stumbaum
  • Bayernhymne
  • Kommando GHptm. Robert Stumbaum
  • Dankesworte Hauptmann Martin Beilhack, Gebirgsschützen-Kompanie Waakirchen - 11:15 Uhr Abmarsch der Kompanien zum Festzug (Ansage Ehrenoffizier des BBGK Günter Zieglmaier)
  • Festzuglänge: 2,5
  • Defilierungsbühne für ca. 100 Personen Nähe Oberländerdenkmal (ca. Festzugmitte)
  • Teilnehmer: 8.000 Schützen und Marketenderinnen der Alpenregion, davon 13 Spielmannszüge, 27 Musikkapellen und 26 Trommlerzüge
  • Festzugsdauer: 2 Stunden
  • Zuschauer: ca. 6.000
  • Statt Fahnenbänder werden von 8 Marketenderinnen insgesamt 260 Fahnennägel nach dem Gottesdienst an die anwesenden Fähnriche verteilt
  • Ehrungen verdienter Schützen der Alpenregion:
  • Für ihre herausragenden Verdienste um die Alpenregion wurden nach dem Festgottesdienst mit dem Maximiliankreuz geehrt: Hauptmann Richard Stoll und Hubert Trenker (beide SK Niederdorf), Leutnant Helmut Gaidaldi (SK Marling), Adjudant Robert Stumbaum (SK Gmund), Leutnant Anton Erhart (SK Fulpmes), Ehrenhauptmann Thomas Simon (SK Wackersberg), Leutnant Klaus Leitner (SK Sistrans)
  • Festgottesdienst: 5 Zelebranten, 45 Ministranten und 40 Kommunionhelfer
  • Festzelte I und II: Gesamtkapazität 8.240 Besucher
  • zusätzliche Bestuhlung im Freien: 1.500 Besucher
  • Festzelte Musikkapellen Feststonntag:
    Am Festsonntag spielten insgesamt 7 Musikkapellen in den beiden Festzelten
  • Arbeitsdienst Festsonntag:
    ca. 90 Bedienungen, 140 Essensträger der Kompanie, in Wechselschicht:
    60 Personen im einsatz an den 3 Doppelschänken im Bierzelt und den 2 Weißbierschankanlagen im Freien, 40 weitere Personen im Kaffeezelt, Kaffeegarten und Barzelt, 10 Personen im Festbüro
  • Beschallungsfirma: 6 Mann
  • BRK Rettungsdienst nur Samstag / Sonntag:
    23 Sanitätshelfer, 1 Einsatzleitwagen, 4 Rettungsfahrzeuge, 2 Mannschafts-/Gerätefahrzeuge, 1 Rettungszelt
  • Polizeiinspektion Bad Wiessee, es waren am 3. Juli 2016 ca. 10 Beamte mit 5 Fahrzeugen zur Verkehrsüberwachung im Einsatz
  • von den örtlichen Feuerwehren waren am Sonntag, den 3. Juli 42 Mann im Einsatz
  • Sicherheitsdienst Samstag / Sonntag: 10 Mann / Frau + 20 Ordnungskräfte GSK Waakirchen
Vorarbeiten und Abläufe
  • Beauftragt zur Durchführung des 24. Alpenregionstreffens der Schützen 2016 in Bayern wurde die Historische Gebirgsschützen Kompanie Waakirchen durch den Bund der Bayerischen Gebirgsschützen, Herrn Landeshauptmann Karl Steininger, am 17. März bei der Bundesgeneralversammlung im bayerischen Mumau
  • Hierzug war die Erstellung eiens neuen Internetauftrittes der Gebirgsschützen Kompanie Waakirchen erforderlich. Durchgeführt von Herbert Stubenrauch, Beginn ab Mitte 2013
  • Gründung eines Festausschusses am 19. März 2014 und 1. Festausschusssitzung am 6. Mai 2014
  • Eine erste offizielle Ankündigung des 24. Alpenregionstreffens an die vier Schützenbünde der Alpenregion erfolgte unmittelbar nach dem 23. Alpenregionstreffen in Niederdorf
  • 7. April 2015 Festlegung von Festplatz und Kirchenplatz
  • Mitte Mai 2015 Bestimmung des Festwirtes, der benötigten Brauerei und des Rahmenprogrammes vor dem Alpenregionstreffen mit einem bayerischen Abend mit 4 Tanzlmusiken, einer "Brasilnacht" sowie einem Gaujugendnachmittag (Trachtenjugendveranstaltung am 2. Juli 2016 Nachmittag)
  • Entwurf und Vorlage des Festzeichens, sowie verschiedener Plakate und Werbeentwürfe
  • 9. Juli 2015 Beschallungsauftragsvergabe von Festzelten und Kirchenplatz
  • 3. November 2015 Sitzung mit der Bayerischen Landeshauptmannschaft in Waakirchen
  • 10. November 2015 Arbeitseinsatz des Festausschusses, Versand von Infomaterial an die vier Schützenbünde der Alpenregion
  • Ende November 2015 Eintreffen der bestellten 5.000 Festabzeichen und der limitierten Auflage von silbernen Festzeichen für Kompaniemitglieder
  • ab 26. Jänner 2016 aufwendiger Kontakt mit Baubehörde des Landratsamtes wegen Festzelte und Bestuhlungsplänen. Einsatz eines vom TÜV zugelassenen Architekten notwendig zur Erstellung von mehreren Bestuhlungsplänen, Rettungs- und Fluchtwegen - sehr zeit- und nervenaufwendiges Verfahren. Zusätzlicher erheblicher Kostenfaktor
  • Februar 2016 Einbindung der Tourismusverbände Tegernseer Tal und Tölzer Touristinfo wegen Übernachtungsanfragen zum Alpenregionstreffen
  • 13. und 18. Mai 2016 jeweils Marschproben der kompletten Kompanie mit Trommlerzug und Musikkapelle
  • Juni 2016 zwei weitere Erweiterungen der Festzelte auf Grund der hohen Teilnehmermeldungen notwendig
  • Mitte Juni 2016 zusätzlicher Wohnmobilstellplatz in Zeltnähe wird organisiert
  • Die letzte schriftliche Anmeldung zum Alpenregionstreffen 2016 in Waakirchen erfolgt drei Tage vor dem Treffen, am 30. Juni 2016
  • Beginn Aufstellung der Festzelte am Dienstag, den 21. Juni 2016, Fertigstellung aller Zeltarbeiten am 30. Juni 2016
    In der Zeit vom 1. bis 3. Juli musste ein Festzelt wegen der Rahmenveranstaltungen zweimal komplett umgebaut werden (Bühne / Tanzboden / Bar usw.)
  • Beim Arbeitseinsatz in der Zeit vom 21. Juni bis 30. Juni waren, außer Sonntag, täglich von morgens 07:00 Uhr bis abends 19:00 Uhr zwischen 60 und 90 Mann der Kompanie beschäftigt
  • innerhalb von 3 Tagen (4. - 6. Juli) waren alle Zelte wieder unfallfrei abgebaut und das kompeltte Equipment wieder verräumt. Hier waren täglich zwischen 120 und 80 Mann der Kompanie im Einsatz
  • Während der über zweijährigen Vorbereitungszeit gab es 18 offizielle Festausschusssitzungen und zig Sitzungen verschiedener Unterabteilungen
  • Bis auf die Verpflegung und den Sanitätsdienst wurden alle anstehenden Arbeiten von Mitgliedern der Kompanie, bzw. Bürgern der Gemeinde übernommen
    teilweise Übernahme des Ordnungsdienstes bei den beiden Rahmenveranstaltungen
  • Mitgeholfen haben außerdem Mitarbeiter der Gemeinde sowie Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr von Waakirchen und der benachbarten Feuerwehren aus Schaftlach und Reichersbeuern welche dieAbsperrmaßnahmen und Verkehrssicherung mit Hilfe der Polizeiinspektion Bad Wiessee übernommen haben
Presseinformationsdienst / Werbung
  • Dezember 2015 Veröffentlichung der ersten Werbeiseite im "Oberbayerischen Festtag- und Alte Bräuche Kalender 2016"
  • ca. Mite Mai erfolgten die ersten Presseinformationen, Schaltungen von Anzeigen und Werbeannouncen in regionalen Zeitungen Oberbayerns (mit Auflagenhöhen bis 200.00). Hierzug konnten über 60 Firmen gewonnen werden, die in diesem Zuge Werbeanzeigen schalteten
  • Mai und Juni 2016 Werbung in verschiedenen Illustrierten in ganz Oberbayern bis ins benachbarte Tirol
  • Außerdem erfolgten mehrfarbige Vorabberichterstattungen auf mehreren Sonderseiten in regionalen Zeitungen vier mal ca. 2-1 Woche vor dem Fest
  • kostenlose Sonderseite über das Alpenregionstreffen 2016 in Waakirchen durch den Münchner Merkur auf Seite 3 (Auflagenhöhe 250.000)
  • Auch nach dem Fest wurden zahlreiche Sonderseiten in der regionalen Presse veröffentlicht
  • für Werbezwecke wurden drei Großflächenplanen gedruckt
  • 6.000 Werbekarten im Visitenkartenformat (Verteilung in Bierzelten ein halbes Jahr vor dem Alpenregionstreffen)
  • Druck und Verteilung von 10.000 mehrfarbigen 6 bzw. 8 seitigen Flyern und 6.500 mehrfarbige Plakate von DIN A1 bis DIN A4
  • Die Werbung wurde veröffentlicht in den umliegenden Touristinformationen, Hotels, Gaststätten, Einkaufsläden und an den öffentlichen Anschlagstafeln
  • zusätzlich haben in allen Zügen der bayerischen Oberlandbahnen 2 Monate vor dem Alpenregionstreffen die jeweiligen Werbeflächen mit Hinweisen auf das Alpenregionstreffen bestückt
  • es erfolgte eine zusätzliche zweimalige Radiowerbung (Radio Alpenwelle)
  • Für vier Tage wurde ien Taxistand in Zeltnähe eingerichtet
  • Einrichtung eines viertägigen Shuttleservices in Zeltnähe mit Taxis zum nächst gelegenen Bahnhof
Aufgrund des außerordentlich hohen Engagements verschiedener Kameraden der Kompanie wurde diese Großveranstaltung ein Erfolg nicht nur für die Waakirchner Kompanie sondern auch für die ganze Region.
Erwähnenswert ist der komplett unfallfreie Arbeitsablauf.

Aber es gibt aus meiner Sicht auch einige Dinge über die nachgedacht werden sollte.
Einfacher für den Veranstalter wäre eine rechtzeige Anmeldung der Kompanien bei künftigen Treffen. Eine mehrfache Verschiebung eiens festglegten Meldetermins ist eigentlich für den Veranstalter nicht zumutbar da nicht nur die Festzelte permanent neu belegt werden müssen, sondern auch der damit verbundene sehr aufwendig zu gestaltende Marschplan immer wieder neu zusammen gestellt werden muss. Wir mussten ein Festzelt auf Grund der verspäteten Nachmeldungen zweimal verlängern was auch zu unnötigen Kosten (zusätzliche Planeinreichung bei Baubehörde) führte.

Von meine weiteren Erfahrungen her die mit diesem Alpenregionstreffen 2016 machen konnte wäre es für mehrere teilnehmende Kompanien aus Welschtirol, Tirol und Südtirol schön, würden zwischen den Kompanien der befreundeten Kameraden zusätzlich mehrere Musikkapellen oder Spielmannszüge zum Einsatz kommen und nicht nur am Anfang des jeweiligen Bundes marschieren. 

Es sei mir hier zum Abschluss auch gestattet darauf hinzuweisen, dass die Kameradschaft unter den Kompanien der Alpenregion bei solchen Treffen nicht erst am Festsonntag beginnen sollte, sondern schon dann wenn Gäste beim Gastgeber eintreffen, also bereits am Samstag.

Eine Teilnahme in Montur bereits am Samstagabend würde vermutlich die ein oder andere Auseinandersetzung nicht zustande kommen lassen, da jeder Schütze anhand seiner Montur zuordenbar ist und er es sich vermutlich überlegen wird, ob er sich so für alle leicht erkennbar an Handgreiflichkeiten beteiligt und so seiner Kompanie schadet.

Für Fragen oder weitere Auskünfte stehe ich gerne zur Verfügung.
 
Autor: Herbert Stubenrauch
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