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Fronleichnam
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 (c) pfarre-feldkirchen-donau.at
Gedanken unseres Landeskuraten Martin Ferner zum Fronleichnamsfest.
Das Fronleichnamsfest hat eine Beziehung zum Gründonnerstag.
Am Gründonnerstag feiert Jesus das Abendmahl. Er setzt die Eucharistie ein. Er gibt seinen Leib und sein Blut hin. Er wird für uns das lebendige Brot. Nach der Abendmahlsfeier am Gründonnerstag wird das Allerheiligste in einer kleinen Prozession zum Seitenaltar übertragen. Dort verweilen die Gläubigen in Stille um zu beten und zu wachen. Sie wollen Jesus nicht allein lassen in der Nacht der Welt, in der Nacht des Verrates, in der Nacht der Gleichgültigkeit.

Am Fronleichnamsfest wird aus dieser kleinen Prozession eine große.
Sie findet nicht im Rahmen der Kirche statt, sondern bewegt sich durch die Straßen der Dörfer und Städte. Diese Prozession entfaltet ihre Pracht. Das Allerheiligste wird begleitet von der Musikkapelle und der Schützenkompanie, von den Vereinen und einer großen Schar der Gläubigen. Freude herrscht vor, denn Christus ist auferstanden und lebt, er ist in unserer Mitte das Brot des Lebens.

Am Fronleichnamsfest tragen wir die Botschaft Gottes auf die Straßen der Welt.
Jesus hat zu seinen Jüngern gesagt: Geht bis an die Grenzen der Erde. Bringt der Welt das Evangelium. Die Kraft der Eucharistie, des Allerheiligsten in unserer Mitte, geht weit über die Mauern unserer Kirchen hinaus. In diesem Sakrament ist Jesus unterwegs zur Welt. Bei den Prozessionen sind wir seine Begleiter.

Am Fronleichnamsfest werden die Häuser beflaggt.
Der Segen Gottes möge in die Häuser einziehen, ins tägliche Leben, in die Nöte und Sorgen der Menschen. Darum beten wir bei den Prozessionen. Alles soll durchdrungen werden von Gottes Gegenwart. Denn hinter den Hauswänden ist viel Leiden, Einsamkeit, sind Versuchungen und Ängste. Dahinein bitten wir Gottes heilsame Gnade, sein Segen.
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Autor: Landeskurat Martin Ferner
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