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"Jakob Lauterer" Landes- und Regimentspokalschießen 2017
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 (c) SK Pfunds
"65 Meter mit Kimme und Korn"

229 Schützen und Marketenderinnen bei einem der größten Schießbewerbe Tirols.
Das "Jakob Lauterer" Landes- und Regimentspokalschießen 2017 fand am 11. und 12. August 2017 in Pfunds Tschingls an der Kajetansbrücke statt. Viertelschießwart Leutnant Christoph Pinzger zieht zufrieden Bilanz: "229 teilnehmende Schützen und Marketenderinnen schossen insgesamt 420 Serien. 3.600 Schuss wurden abgefeuert. Ich danke allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus Nah und Fern, allen Helferinnen und Helfern! Unser heuriges Karabinerschießen war ein voller Erfolg!" Geschossen wurde übrigens mit Schweizer Karabinern 31.

Der Schießsport steht im Mittelpunkt: "Es war einer der größten Schießbewerbe des Landes - und das bestätigen auch die 229 TeilnehmerInnen, die aus dem Oberland genauso kamen, wie zum Beispiel aus Matrei am Brenner, Inzing, Bad Häring oder Strassen in Osttirol", freut sich Christoph Pinzger, Obmann der Schützenkompanie Pfunds und Schießwart des Viertels Oberland, der mit seinem umsichtigen Team für einen reibunslosen und unfallfreien Ablauf verantwortlich zeichnete.

"Mein Dank richtet sich besonders an Bundeswaffenmeister Major Hans Eller, Viertelkommandant Major Fritz Gastl, sowie den Mitgliedern der Schützenkompanie und Schützengilde Pfunds. Mit dieser Veranstaltung haben wir erneut ein wesentliches Betätigungsfeld der Tiroler Schützen mit Leben gefüllt: den Schießsport!"

Die besten Schießergebnisse im Überblick:

Landesmeister / Einzelwertung und Regimentsmeister: Gerhard Maier, Jahrgang 1979, SK Ried, Ringzahl 53,4 Ringe
Einzelwertung Allgemein: Johann Bergmann, Jahrgang 1959, SK Strassen / Osttirol, Ringzahl 53,5 Ringe
Gildenschießen / Einzelwertung: Wolfgang Schlux, Jahrgang 1955, SG Elbigenalp, Ringzahl 52,7 Ringe

Alle Ergebnisse im Detail

Liste 1
Liste 2
Liste 3
Liste 4
 
SK Pfunds / Regimentspokalschießen Pfunds / Zum Vergrößern auf das Bild klicken
 
SK Pfunds / Regimentspokalschießen Pfunds / Zum Vergrößern auf das Bild klicken
 
Jakob Lauterer, geboren am 29. Juli 1777 in Plaiken bei Kufstein, hatte sich bereits 1796 in schweren Gefechten gegen die Franzosen als Hauptmann der Kastelruther Schützen ausgezeichnet. Im Oktober 1799 wird Jakob Lauterer als Hauptmann einer "stattlichen Kompanie der Scharfschützen aus Hall und Umgebung" erwähnt. 1803 übersiedelte der damals 26-jährige Lauterer schließlich von Hall nach Pfunds, wo er als Wundarzt aufgenommen wurde. Seinerzeit begründete die Gemeinde Pfunds seine Aufnahme mit den Worten:

"Diesen Mann haben Pfundser Schützen in den neunziger Jahren (1796-1799) teils als einen tüchtigen Feldarzt, teils als einen tapferen Hauptmann kennen und schätzen gelernt, der ebenso geschicht ist, die Lazette (Operationsmesser) zu führen, als einen Degen."

Jakob Lauterer, der unter Andreas Hofer bei den Tiroler Freiheitskämpfen als Wundarzt im Einsatz stand und später zum Bataillonsarzt befördert wurde, zählt zu den bedeutensten Freiheitskämpfern im Tiroler Oberland.

Hier gibt es noch weitere Fotos

 
Autor: Bundespressereferent Major Thomas Saurer
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